Der Juli im Noltes

#Noltes #theater

„Der Kontrabass“im Noltes

Schräges aus dem Orchestergraben
Der Klavierspieler kriegt jede Frau, hat schon Johannes Heesters gesungen. Der Kontrabassist dagegen geht in jedem Orchester gnadenlos unter. Außer es handelt sich um einen Narzissten, wie ihm der Schriftsteller Patrick Süskind in seinem Theaterstück „Der Kontrabass“ ein Denkmal gesetzt hat. Das Ein-Mann-Stück, das zu den meistgespielten Bühnenarbeiten in Deutschland gehört, ist am Samstag, 28. Juli, 20 Uhr, im Noltes in Überlingen zu sehen. In der Rolle des schrägen Orchestermusikers: Oliver Nolte.

„Der Kontrabass“ im Noltes. Foto © Noltes

Für Nolte, der sich nach dem packenden Schauspiel „Ruhestörung“ von Eugen Ruge und der poetischen Legende „Novecento“ von Alessandro Baricco für diesen tragisch-komischen Monolog entschieden hat, ist es eine Paraderolle. Der „Kontrabass“ erzählt das Leben eines Musikers zwischen Bier und Brahms. Hier spricht einer zum Publikum, der sich im Laufe des Abends immer weiter demontiert, während er über das Leben, die Liebe und das Beamtentum lamentiert. Dies wiederum kombiniert mit profunden Kenntnissen der Musikgeschichte und einem Wortwitz, dass einem das Lachen im Laufe des Abends immer mehr im Halse steckenbleibt.

„Der Kontrabass“ beginnt um 20 Uhr im Noltes im Gunzoweg 1. Reservierung telefonisch unter 07551 – 8310222 oder übers Internet: www.noltes.biz. Eintritt: 25 Euro.

Mehr im Noltes

Freitag, 20. Juli, 20 Uhr
Loriot. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen
Szenische Lesung mit Birgit und Oliver Nolte
Eintritt: 25 Euro

Samstag, 21. Juli, 20 Uhr
Loriot. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen
Szenische Lesung mit Birgit und Oliver Nolte
Eintritt: 25 Euro

Freitag, 27. Juli, 20 Uhr
LA MÔME – EDITH PIAF
Eine Hommage an die große französische Sängerin
Eintritt: 25 Euro

Samstag, 28. Juli, 20 Uhr
DER KONTRABASS
Eine humorvolle, selbstironische Sezierung der narzisstischen Künstlerseele
Von Patrick Süskind mit Oliver Nolte
Eintritt: 25 Euro

Radolfzeller “Picknick in Weiß”

#radolfzell #geniessen

Dîner en blanc am Bodenseeufer

Radolfzeller “Picknick in Weiß”
Bepackt mit Picknickkörben und Kühltaschen werden Hunderte in Weiß gekleidete Menschen am Abend des 18. August 2018 auf der Radolfzeller Hafenmole an einer 210 Meter langen weißen Tafel Platz nehmen. Die Gäste des zweiten „Dîner en blanc“ erwartet eine festliche und ausgelassene Stimmung. Mit etwas Wetterglück sorgt nur der Sonnenuntergang über See und Hegau-Vulkanen für rotgoldene Farbakzente.

Zur weiß eingedeckten, langen Tafel bringt jeder Gast Essen und Getränke, möglichst weißes Geschirr und Besteck selbst mit. Vor allem aber bei der Kleidung gilt: Weiß muss sie sein! Die Teilnahme kostet 5,– Euro pro Person, Sitzplatztickets können bei der Radolfzeller Tourist-Information erworben werden. Das Dîner en blanc beginnt um 19 Uhr, Veranstaltungsende ist 22 Uhr. Bei schlechtem Wetter fällt die die Veranstaltung ersatzlos aus, die Ticketgebühren werden dann erstattet.

Mehr Informationen: Tourismus- und Stadtmarketing Radolfzell GmbH, info@radolfzell-tourismus.de, +49 (0)7732 – 81-500, www.radolfzell-tourismus.de

Hunderte in Weiß gekleidete Menschen am Abend des 18. August 2018 auf der Radolfzeller Hafenmole an einer 210 Meter langen weißen Tafel Platz nehmen. Essen und Getränke bringt jeder Gast selbst mit, außerdem möglichst weißes Geschirr und Besteck. Vor allem aber bei der Kleidung gilt: Weiß muss sie sein! Bildnachweis: TSR GmbH, Michael Schrodt

Mit „Emotionen“ und „Doppelleben“ beim Honberg-Sommer: Joel Brandenstein und Elif

#honbergsommer #tuttlingen

Mit „Emotionen“ und „Doppelleben“ beim Honberg-Sommer: Joel Brandenstein und Elif – Doppelkonzert am 19. Juli beim Festival in Tuttlingen

Tuttlingen – Zwei spannende junge Künstler aus Deutschland feiern ihre Premiere auf dem Honberg mit einem langen Konzertabend voll magischer Momente: Joel Brandenstein und Elif spielen am Donnerstag, 19. Juli, im Festivalzelt ihre jeweils aktuellen Programme „Emotionen“ und „Doppelleben“. Der Singer/Songwriter aus Düsseldorf ist mit über 500.000 Fans auf Facebook und insgesamt über 100 Millionen Videoabrufen auf YouTube nicht nur ein Star in den sozialen Netzwerken, er überzeugt auch live. Die Berlinerin Elif, deren Karriere in der ProSieben-Castingshow „Popstars“ begann, begeistert mit ihrer einzigartigen Stimme – zerbrechlich und zart, kraftvoll und mitreißend – und unverstellt-ehrlichen Texten. Karten für den Auftritt der beiden Künstler (Stehplätze) sind noch im vergünstigten Vorverkauf erhältlich.

Elif und Joel Brandenstein gehören für Programmplaner Berthold Honeker und Festivalchef Michael Baur zu den „wichtigsten Versprechen für eine gute Zukunft der deutschsprachigen Musikszene“ und „zeigen, wie gut die Musikszene hierzulande aktuell aufgestellt ist“.

Er ist Newcomer und er Shootingstar: 2014 startete er in Eigeninitiative die Veröffentlichung seiner ersten, selbst geschriebenen Single. Er bewarb den selbst geschriebenen Song über seinen Internetauftritt, stellte ihn bei diversen Downloadshops ein und produzierte dazu ein Musikvideo, das durch die Decke ging und bis heute über 10 Millionen Klicks verzeichnen kann. „Diese Liebe“ stieg im Dezember 2014 ganz ohne Label-Unterstützug auch gleich auf Platz 18 der offiziellen deutschen Single-Charts ein. Auch sein zweiter Song, „Grenzenlos“, schaffte es auf Anhieb in die Top 20. Mit seinem ersten Soloalbum „Emotionen“ und mächtig Rückenwind dank Starwatch Entertainment ging der Pop-Poet auf seine erste Livetournee – und verkaufte sie im Mai 2017 innerhalb nur weniger Tage restlos aus! Aufgrund der überwältigenden Nachfrage geht die Tour jetzt in die Verlängerung –auch im Festivalsommer lädt Joel seine Fans ein, ihn live zu erleben und mit ihm in seine emotionale Welt einzutauchen.

Elif. Foto: Künstlerin

Elif trat erstmals 2009, mit gerade mal 16 Jahren, bei der achten Staffel der ProSieben-Castingshow „Popstars“ ins Rampenlicht. Die 24-jährige Berlinerin mit türkischen Wurzeln, veröffentliche 2013 ihr erfolgreiches Debütalbum „Unter meiner Haut“, gefolgt von „Doppelleben“, an dem sie drei Jahre arbeitete (2017, #18 der deutschen Album Charts). Elifs Musik lebt von Emotionen. Radikal und feinfühlig erzählt sie von ihrem Leben, von gescheiterten Beziehungen und innerer Zerrissenheit. Melancholische Chansons, deutscher Pop und orientalische Melodien zeigen viele Facetten der Künstlerin, die von der Liebe in all ihren Farben, von der Beziehung zu den Eltern, dem Verliebtsein, vom Kaputtgehen und Neuwerden singt. Live spielte Elif neben eigenen Headlinertourneen schon als Support für Bosse, Ronan Keating oder Tim Bendzko und arbeitete mit Rapper Cro zusammen, auf dessen neuem Album „tru“ sie auch zu hören ist.

Karten für Joel Brandenstein und Elif beim Honberg-Sommer gibt es jetzt bei der Ticketbox in Tuttlingen und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Sie kosten 39,50 € (inkl. Vorverkaufsgebühr und Bus-Shuttle). Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. (07461) 910996 eingerichtet, online gibt es Karten unter www.tuttlinger-hallen.de.

Mit „Emotionen“ und „Doppelleben“ beim Honberg-Sommer: Joel Brandenstein und Elif

#honbergsommer #tuttlingen

Mit „Emotionen“ und „Doppelleben“ beim Honberg-Sommer: Joel Brandenstein und Elif – Doppelkonzert am 19. Juli beim Festival in Tuttlingen

Tuttlingen – Zwei spannende junge Künstler aus Deutschland feiern ihre Premiere auf dem Honberg mit einem langen Konzertabend voll magischer Momente: Joel Brandenstein und Elif spielen am Donnerstag, 19. Juli, im Festivalzelt ihre jeweils aktuellen Programme „Emotionen“ und „Doppelleben“. Der Singer/Songwriter aus Düsseldorf ist mit über 500.000 Fans auf Facebook und insgesamt über 100 Millionen Videoabrufen auf YouTube nicht nur ein Star in den sozialen Netzwerken, er überzeugt auch live. Die Berlinerin Elif, deren Karriere in der ProSieben-Castingshow „Popstars“ begann, begeistert mit ihrer einzigartigen Stimme – zerbrechlich und zart, kraftvoll und mitreißend – und unverstellt-ehrlichen Texten. Karten für den Auftritt der beiden Künstler (Stehplätze) sind noch im vergünstigten Vorverkauf erhältlich.

Elif und Joel Brandenstein gehören für Programmplaner Berthold Honeker und Festivalchef Michael Baur zu den „wichtigsten Versprechen für eine gute Zukunft der deutschsprachigen Musikszene“ und „zeigen, wie gut die Musikszene hierzulande aktuell aufgestellt ist“.

Er ist Newcomer und er Shootingstar: 2014 startete er in Eigeninitiative die Veröffentlichung seiner ersten, selbst geschriebenen Single. Er bewarb den selbst geschriebenen Song über seinen Internetauftritt, stellte ihn bei diversen Downloadshops ein und produzierte dazu ein Musikvideo, das durch die Decke ging und bis heute über 10 Millionen Klicks verzeichnen kann. „Diese Liebe“ stieg im Dezember 2014 ganz ohne Label-Unterstützug auch gleich auf Platz 18 der offiziellen deutschen Single-Charts ein. Auch sein zweiter Song, „Grenzenlos“, schaffte es auf Anhieb in die Top 20. Mit seinem ersten Soloalbum „Emotionen“ und mächtig Rückenwind dank Starwatch Entertainment ging der Pop-Poet auf seine erste Livetournee – und verkaufte sie im Mai 2017 innerhalb nur weniger Tage restlos aus! Aufgrund der überwältigenden Nachfrage geht die Tour jetzt in die Verlängerung –auch im Festivalsommer lädt Joel seine Fans ein, ihn live zu erleben und mit ihm in seine emotionale Welt einzutauchen.

Elif. Foto: Künstlerin

Elif trat erstmals 2009, mit gerade mal 16 Jahren, bei der achten Staffel der ProSieben-Castingshow „Popstars“ ins Rampenlicht. Die 24-jährige Berlinerin mit türkischen Wurzeln, veröffentliche 2013 ihr erfolgreiches Debütalbum „Unter meiner Haut“, gefolgt von „Doppelleben“, an dem sie drei Jahre arbeitete (2017, #18 der deutschen Album Charts). Elifs Musik lebt von Emotionen. Radikal und feinfühlig erzählt sie von ihrem Leben, von gescheiterten Beziehungen und innerer Zerrissenheit. Melancholische Chansons, deutscher Pop und orientalische Melodien zeigen viele Facetten der Künstlerin, die von der Liebe in all ihren Farben, von der Beziehung zu den Eltern, dem Verliebtsein, vom Kaputtgehen und Neuwerden singt. Live spielte Elif neben eigenen Headlinertourneen schon als Support für Bosse, Ronan Keating oder Tim Bendzko und arbeitete mit Rapper Cro zusammen, auf dessen neuem Album „tru“ sie auch zu hören ist.

Karten für Joel Brandenstein und Elif beim Honberg-Sommer gibt es jetzt bei der Ticketbox in Tuttlingen und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Sie kosten 39,50 € (inkl. Vorverkaufsgebühr und Bus-Shuttle). Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. (07461) 910996 eingerichtet, online gibt es Karten unter www.tuttlinger-hallen.de.

Öchsle Museumsbahn dampft wieder öfter

#ochsenhausen #oberschwaben #öchslebahn

Öchsle dampft wieder öfter

Sommerfahrplan der Museumsbahn
KREIS BIBERACH (tf) – Hochbetrieb beim “Öchsle”: Ab Juli kann man mit der kohlebefeuerten Museums-Schmalspurbahn nicht nur am Wochenende, sondern zusätzlich donnerstags wie in alten Zeiten durch Oberschwaben dampfen. Neuerdings steht auch ein rollstuhlgerechter Wagen zur Verfügung. Zudem wird ein Blick hinter die Kulissen angeboten und am Teddybärtag fahren Kinder kostenlos.

Am 15. Juli ist beim Öchsle erstmals “Teddybär-Tag”, an dem Kinder bis 14 Jahre in Begleitung ihres Teddybären zur kostenlosen Fahrt eingeladen sind. “Natürlich gilt auch jedes andere Lieblingsstofftier oder die Lieblingspuppe”, sagt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger.

In den Sommermonaten hat die Museumsbahn zwischen Warthausen und Ochsenhausen Hochsaison. “Im Sommerfahrplan fahren wir daher von Juli bis September regelmäßig donnerstags und am Wochenende”, erläutert Albinger. Dabei hat die Öchsle-Bahn ein ganz neues Angebot: Erst kürzlich wurde ein restaurierter und rollstuhltauglich umgebauter Oldtimerwagen in Betrieb genommen. Von den ursprünglichen 42 Sitzplätzen des 1924 in der Schweiz hergestellten Waggons mussten elf zugunsten von bis zu sechs Rollstuhlplätzen weichen. Mit einer Rampe sowie einer verbreiterten Abteiltüre ist der Schmalspurwagen nun rollstuhlgerecht, wobei sein historisches Ambiente erhalten wurde.

Im Sommer am Wochenende und zusätzlich auch unter der Woche möglich: Dampfzugreise mit der urigen Öchsle-Schmalspurbahn durch Wälder und Wiesen Oberschwabens. Foto: Hans Thalmann

Neben Eisenbahnfreunden aus ganz Europa sind es vor allem Familien, welche die Ferienzeit für das Freizeitvergnügen nutzen. Beliebt ist das Öchsle außerdem für Gruppenfahrten im Rahmen von Betriebs-, Vereins- oder Schulausflügen, wofür selbst Sonderfahrten außerhalb des Fahrplans vereinbart werden können. Auch Fahrradtouren lassen sich gut mit einer Dampfzugfahrt verknüpfen, da die Drahtesel, wie übrigens auch Kinderwagen, kostenlos im Öchsle mitgenommen werden. Zudem gibt es entlang der Zugstrecke einen ausgeschilderten Radweg.

Den Aufenthalt in Ochsenhausen kann man auf vielfältige Weise nutzen, etwa mit einer öffentlichen Stadtführung, die stets donnerstags und sonntags ab 14 Uhr an der Mariensäule vor der Klosterkirche startet, oder mit dem Besuch der Sommerausstellung “Maria Innocentia Berta Hummel – Künstlerin und Klosterfrau” im Fruchtkasten des Klosters. Am 7. und 8. Juli kann man mit der Museumsbahn auch zum weithin bekannten Sulminger Dorffest anreisen.

Was oft unterschätzt wird: Bis die denkmalgeschützte Bahn durch Oberschwaben dampfen kann, ist eine Menge Arbeit nötig. Einen Blick hinter die Kulissen bietet eine ganztägige Öchsle-Erlebnisführung am 7. Juli. Andreas Albinger erklärt dabei sowohl für Eisenbahnfreunde als auch heimatkundlich Interessierte den Dampfbetrieb aus erster Hand. Die Veranstaltung umfasst die Besichtigung der Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen mit allen Lokomotiven sowie eine Öchsle-Fahrt und Bewirtung.

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Gruppen- und Rollstuhlreservierungen unter Telefon 07352/922026. Anmeldung für die Öchsle-Erlebnisführung mit Blick hinter die Kulissen unter Telefon 07352/ 202 893. Informationen im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Text: Thomas Freidank

Konstanzer Musikfestival 2018: Das Musik-Highlight im Sommer

#konstanz #klassik

Konstanzer Musikfestival 2018: Das Musik-Highlight im Sommer

Renommiert, international, preisgekrönt: Im „Jahr der Kultur“ 2018 fasziniert das Konstanzer Musikfestival vom 19. Juli bis 2. August mit einem hochkarätigen Mix aus Jazz und Klassik. Kulturbegeisterte und Musikliebhaber kommen im historischen Festsaal des Steigenberger Inselhotels bei fünf, jeweils um 20 Uhr stattfindenden Konzerten voll auf ihre Kosten. Los geht es am 19. Juli mit dem beliebten, mitreißenden Orchesterkonzert der Südwestdeutschen Philharmonie, gefolgt vom Konzert des Kammerorchesters Pforzheim am 25. Juli sowie den beiden Kammermusikabenden am 26. Juli und 1. August. Das Crossover-Konzert „Classic meets Jazz“ rundet das außergewöhnliche Musikfestival am 2. August ab.

Klassisch-überraschendes Programm
Solisten und die Südwestdeutsche Philharmonie: Gemeinsam mit Andrej Bielow an der Violine, Özgür Aydin am Klavier und Alexey Stadler am Violoncello zelebriert die Philharmonie beim Eröffnungskonzert klassische Musik von Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel. Am 25. Juli fasziniert das Kammerorchester Pforzheim mit den Solisten Bielow, Stadler, Aydin sowie Naoka Shimizu an der Viola u.a. mit Stücken von Bach und Mozart. Beim ersten Kammermusikabend, am 26. Juli, treten die vier Solisten dann erneut auf – dieses Mal mit Stücken von Antonín Dvořák und Johannes Brahms.

Foto © Konstanzer Musikfestival

Meisterwerke von Wolfgang A. Mozart, Francis Poulenc, Robert Schumann und Max Bruch gibt es beim zweiten Kammermusikabend, am 1. August, zu hören und zu genießen. Naoko Shimizu an der Viola, Alexander Neubauer mit der Klarinette und Özgür Aydin am Klavier bieten hier Musikgenuss vom Feinsten. Mit „Classic meets Jazz“ feiern Musiker wie Gäste schließlich am 2. August den spektakulären Abschluss dieses einzigartigen Musikfestivals direkt am Bodensee. Sängerin Alexandrina Simeon, Saxophonist Christian Maurer, Peter Vogel am Klavier, Bassist Dragan Trajkovski und N.N. am Schlagzeug überraschen an diesem Abend mit einem spannenden Mix aus Klassik und Jazz. Die Konzerte haben mittlerweile einen Fan-Status, der weit über Konstanz und den Bodensee hinaus begeistert.

Tipp: Der Musikgenuss kann auf Wunsch und Voranmeldung jeweils mit einem 3-Gänge-Konzertmenü ab 18 Uhr in der Dominikanerstube des Inselhotels eingeleitet werden. Bei gutem Wetter auf der Terrasse ist dies ein besonderer Genuss für alle Sinne…

Weitere Informationen zum Musikfestival und mehr zu den verschiedenen Konzertmenüs gibt’s auf www.konstanzer-musikfestival.de & www.konstanz-info.com.

Traditionelles Hausherrenfest in Radolfzell vom 13. bis 16. Juli 2018

#radolfzell #fest

Traditionelles Hausherrenfest in Radolfzell vom 13. bis 16. Juli 2018

Das Hausherrenfest wird jedes Jahr am 3. Sonntag im Juli begangen. Höhepunkt ist die Mooser Wasser-Prozession am Montag. Mit Blumenkränzen geschmückte Boote kommen frühmorgens um 8 Uhr über den See gerudert und werden in Radolfzell von Hunderten Menschen empfangen. Anschließend findet das Mooser Hausherrenamt im Münster ULF statt. Theopont, Senesius und Zeno – die drei Radolfzeller Hausherren sind die Namensgeber für die höchsten Feiertage der Stadt.

DAS HAUSHERRENFEST
Ursprünglich von rein christlicher Natur hat sich das Radolfzeller Hausherrenfest über die Jahre zu einem Fest mit vielen weltlichen Aspekten entwickelt. Das Kulturbüro der Stadt Radolfzell organisiert mit zahlreichen Vereinen ein buntes Programm für Jung und Alt. So locken Konzerte, Kinderprogramm und kulinarische Köstlichkeiten Jahr um Jahr zahlreiche Menschen ans Radolfzeller Bodenseeufer. Am Freitag ehren die katholischen Kindergärten des St. Sebastian e.V. die Heiligen Hausherren in einer Prozession. Den Auftakt ins Programm machen danach die Radolfzeller Hilfsorganisationen mit einer Schauübung auf dem Messeplatz. Weithin hörbare Böllerschüsse und die Glocken des Münsters signalisieren am Samstag pünktlich um 16.45 Uhr lautstark den Beginn des Radolfzeller Hausherrenfestes. Nach den Böllerschüssen spielt im Hafenbereich am Konzertsegel ab 17.15 Uhr die Bodensee-Eisenbahner-Kapelle auf. Mit einem Galakonzert des Jugendblasorchesters beginnt der weltliche Teil des Festes am Samstag um 20 Uhr auf dem Marktplatz.

Der Hausherren-Sonntag startet erneut mit Böllerschüssen, dem Läuten der großen Hausherren-Glocke und darauf folgend dem Turmblasen, einem musikalischen Morgenruf der Stadtkapelle. Dem Einläuten folgt um 8.45 Uhr das feierliche Hausherrenamt im Münster ULF. Die Messe wird mitgestaltet durch den Münsterchor mit Instrumentalisten und Solisten, unter der Leitung von Münsterkantor Andreas Jetter. Gesungen wird die Messe in C-Dur, op. 169, von Joseph Rheinberger.

Verehrung der Hausherren
Bereits im Jahre 830 hatte Bischof Radolf, zusammen mit den für die Reichenau bestimmten Markusreliquien, Gebeine der kleinasiatischen Blutzeugen Theopontus und Senesius aus Oberitalien an den Bodensee gebracht und in seinem Gotteshaus in Radolfzell bestattet. Später kam ein Teil des Hauptes eines dritten Heiligen, des Veroneser Bischofs Zeno, in Radolfs Zellengründung an den Bodensee hinzu. Nachdem er, alt geworden im Dienste des Reiches und der Kirche, 840 auf sein Bistum Verona verzichtet hatte, kehrte Radolf endgültig an die gesegneten Gestade des Bodensees zurück, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Sieben Jahre danach ist er in der von ihm gegründeten und nach ihm benannten Zelle gestorben.

Mooser Wasser-Prozession

DIE MOOSER WASSERPROZESSION
Untrennbar verbunden mit dem Hausherrenfest-Montag ist die Mooser Wasserprozession. Ursprung und Bedeutung der Mooser Wasserprozession stehen in engem Zusammenhang mit der Geschichte als Wallfahrtsort. Einer der Gründe für den Zustrom vieler Wallfahrer war die trostlose Situation der ländlichen Bevölkerung. Hinzu kamen weitere Plagen wie eine große Viehseuche.

Geschichte der Mooser Wasserprozession
Es war zu Beginn der napoleonischen Kriege, kurz nach der französischen Revolution, als sich zu den Drangsalen der Zeit noch eine besondere Plage gesellte. Eine Rinderpest ungeheuren Ausmaßes ließ binnen weniger Tage die gesamten Viehbestände verenden. In ihrer großen Not nahm die bäuerliche Bevölkerung Zuflucht zu Gebet und Opfer. Anno 1797: „Nach dem im vorigen Jahr eine greßliche Viehseuche bald allgemein wurde und in Gaienhofen größten Schaden verursachte, verlobten sich hierortige Pfarrgemeinden, alljährlich …eine Prozession nach Radolfzell zu den h. h. Hausherren anzustellen, und …ist besagt verlobte Prozession im erwähnten Jahr 1797 das erste Mal abgehalten worden.“ Nach dem Erlöschen der Viehseuche wurde dieses Gelübde von den Bürgern der gegenüberliegenden Gemeinde Moos bis in unsere Zeit weitergepflegt.

Die Mooser Wasserprozession in der Gegenwart
Mit blumengeschmückten Booten rudern in den frühen Morgenstunden des Hausherren-Montags die Pilger über den See, angeführt von dem Boot mit den geistlichen und weltlichen Würdenträgern der Gemeinde. Am See werden sie von den Repräsentanten der Stadt Radolfzell, der örtlichen Geistlichkeit, der Trachtengruppe und der Stadtkapelle empfangen und in feierlicher Prozession in das Münster geleitet. Dort folgt das feierliche Mooser Amt. Unbeschwert und fröhlich wird an diesen Tagen am Nachmittag und Abend am See gefeiert.

Das komplette Programm gibt es unter https://www.radolfzell.de/HAUSHERRENFEST

Quelle (Text): Stadtverwaltung Radolfzell

Stars in Town 2018: Vielseitiges Musikprogramm in unverwechselbarer Atmosphäre!

#starsintown #schaffhausen

Stars in Town 2018: Vielseitigkeit in unverwechselbarer Atmosphäre

Auch 2018 bietet Stars in Town in der Schaffhauser Altstadt fünf Abende voller musikalischer Höhenflüge. Vom 7. bis 11. August sorgen unter anderem der Hitstürmer Rag’n‘ Bone Man, die Schweizer Band Gotthard, Popstar Anastacia, Soul-Queen Joss Stone, der deutschsprachige Künstler Adel Tawil, sowie das Duo Lo & Leduc, bis zur Band Hecht und dem britischen Singer Songwriter James Blunt für Stimmung auf der Piazza Grande der Deutschschweiz.

Das Festivalkonzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und wird 2018 weiterverfolgt: Fünf Abende hintereinander sind gezeichnet von je drei Konzerten eines bestimmten Genres oder Mottos mit jeweils einem Headliner. Der Eröffnungsabend am 7. August startet mit der Dark-Wave-Band The Beauty of Gemina. Einen rockigen Leckerbissen bietet im Anschluss die legendäre Schweizer Rockband Gotthard. Die Finnischen Metalrocker Nightwish runden den ersten Abend des Stars in Town 2018 mit einer Show voller Fantasie und Magie ab.

Foto © Stars in Town

Eingängige Melodien am Mittwoch
Rory Graham alias Rag’n’Bone Man gilt als Senkrechtstarter und ist Headliner am Mittwochabend. Der 32-jährige Überflieger aus Grossbritannien hat nicht nur das Gefühl für den Blues, sondern auch die Power. Der Brite fesselt mit seiner Stimme und zieht das Publikum mit seinen Songs in den Bann. Den Start in den zweiten Abend liefern die Schaffhauser The Gardener & The Tree, die mit eingängigen Melodien, treffenden Texten und der unverwechselbar rauen Stimme von Frontsänger Manuel Felder überzeugen. Als SRF3 Best Talent ist The Gardener & The Tree auf bestem Weg den Durchbruch im nationalen Musikgeschäft zu schaffen. Die Mittwochabend-Konzerttrilogie komplettiert die vierköpfige Band Kaleo, die in ihrer Heimat Island längst ein grosser Name ist. Nun setzt sie mit ihrer wunderschönen Mixtur aus Folk, Blues, Country und Rock zum internationalen Sprung an.

Starke Frauenstimmen am Donnerstag
Der Donnerstagabend steht ganz im Zeichen von Frauenpower. Der Opening Act am Donnerstag vereint aufrichtige Folkmusik mit leichfüssigen Popmelodien und technischer Finesse an der Gitarre: Die schottische Solokünstlerin KT Tunstall erzeugt mit ihrer intensiven, klaren Stimme internationale Aufmerksamkeit. Um 20 Uhr erweist uns Pop-Legende Anastacia die Ehre. Sie gehört mit Top 1-Platzierungen in 19 Ländern, über 30 Millionen weltweit verkauften Tonträgern und unzähligen internationalen Auszeichnungen wie sechs MTV Awards, vier ECHOs und drei Brit Awards zu den bekanntesten Stimmen unserer Zeit. Zu späterer Stunde bringt Grammy- und Brit-Award Gewinnerin Joss Stone noch mehr Glamour auf die Bühne. Die britische Soul-Queen begeistert mit ihrer grandiosen Stimme, ihrer immensen Bühnenpräsenz und ihrer ganzen Lebensfreude. Die 30-jährige Britin hat bereits über 12 Millionen Alben weltweit verkauft.

Deutscher Abend am Freitag
Am Freitag wird die Tradition des Deutschen Abends fortgesetzt: Mit Wincent Weiss und Adel Tawil stehen grosse deutsche Namen auf der Bühne. Mit Hits wie «Musik Sein», «Feuerwerk» oder «Nur ein Herzschlag entfernt» beweist Weiss seine Liebe zur Musik. Der Headliner des Freitags ist Adel Tawil. Er zählt mit seinen über fünf Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Künstlern der Gegenwart. Seine Hits wie «Ist da jemand», «Lieder» oder «Bis hier und noch weiter» werden in den Radios in Dauerschleife gespielt. Dazu passt das Schweizer Erfolgsduo Lo & Leduc,, welches mit viel Sprachwitz, Tiefgang, cleveren Texten und heissen Beats überzeugt. Der Hit-Track «079» schlägt alle Rekorde und der Schweizer Song, der am längsten an der Spitze der Schweizer Charts steht.

Große Hits am Samstag
Am Samstag sorgt die Schweizer Band Hecht dafür, dass so richtig getanzt, gehüpft und mitgesungen wird. Mit ihrer energiegeladenen Show impfen Hecht dem Publikum gute Laune ein, von der ersten Sekunde bis zur letzten, von der vordersten bis zur hintersten Reihe. Den sanften Einstieg zuvor bietet der deutsche Musiker Joris. Er singt, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, schreibt Texte, komponiert und produziert selbst. Sein aktuelles Album «Hoffnungslos Hoffnungsvoll» klingt einfach nur ehrlich. Stars in Town 2018 wird mit einem weiteren Highlight abgerundet: Der britische Singer Songwriter James Blunt, der bislang weltweit über 20 Millionen Alben verkauft und für seine Werke über 80 Platinauszeichnungen erhalten hat, zeigt unter anderem seine modernen Pop-Produktionen. Natürlich werden auch die grossen Hits wie «You’re Beautiful» oder «Back to Bedlam» nicht fehlen.

Tickets und Festivalinformationen
Tagestickets à CHF 95.- sind über die üblichen Vorverkaufskanäle verfügbar. Die Zwei- und Fünftageskarten sind bereits ausverkauft.
Dienstag, 7. August Nightwish (FIN), Gotthard (CH), The Beauty of Gemina (LIE)
Mittwoch, 8. August Rag’n’Bone Man (UK), Kaleo ( ISL), The Gardener & The Tree (CH)
Donnerstag, 9. August Joss Stone (UK), Anastacia (USA), Special Act
Freitag, 10. August Adel Tawil (D), Lo & Leduc (CH), Wincent Weiss (D)
Samstag, 11. August James Blunt (UK), Hecht (CH), Joris (CH)

Alle Infos unter www.starsintown.ch

Stars in Town gehört zu den Top 10 der nationalen Festivalszene und gilt als eines der charman­testen Festivals der Schweiz. Das hochkarätige Programm mit drei Konzerten pro Abend sowie die zahlreichen Sideevents locken jährlich über 40‘000 Besucher in die Stadt am Rhein. So verwandelt sich der Fronwagplatz zur Startrampe und wird während aller Festivaltage von überraschenden Jungtalenten bespielt. Nebst den spannenden musikalischen Akzenten – in deren Genuss man zudem kostenlos kommt – werden in dieser einzigartigen Atmosphäre auch Food & Drinks der lokalen Verpflegungsständen angeboten. Das Schaffhauser Stadtzentrum mit den in bunte Farben gehüllten Altstadthäuser um den Herrenacker mit der Hauptbühne stellen die perfekte Kulisse dar. Die 500 begeisterten Helferinnen und Helfer machen den Festivalbesuch zum unvergesslichen Erlebnis.

Pressetag bei den Bregenzer Festspielen

#bregenzerfestspiele #Carmen #Seebühne #BeatriceCenci

PRESSETAG 2018: SCHICKSALSMOMENT AM SEE, MACHTMISSBRAUCH IM HAUS. BLICK IN DIE PROBEN VON CARMEN UND BEATRICE CENCI

Bregenz – Die Seebühne der Bregenzer Festspiele wird erneut zum Schicksalsort: Am 19. Juli feiert Carmen Wiederaufnahme-Premiere als Spiel auf dem See. Das Werk von Georges Bizet stand in der vergangenen Saison zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog bei ausverkauften Vorstellungen mehr als 193.000 Besucher an – so viele, wie keine andere in Bregenz gezeigte Inszenierung dieser Oper.

Derzeit sind nahezu 90 Prozent der 210.000 Carmen-Tickets verkauft. Die Oper in der Regie von Kasper Holten und im Bühnenbild von Es Devlin steht an 29 Abenden auf dem Programm. Mit der Zusatzvorstellung am 20. August wurde die heurige Saison um einen Tag verlängert.

Blick in Carmens Zukunft
„Dient Schicksal als Entschuldigung, das eigene Leben nicht zu ändern?“ Dieser Frage spürt Kasper Holtens Carmen-Inszenierung nach. Der aus Dänemark stammende Regisseur arbeitete im vergangenen Sommer erstmals bei den Bregenzer Festspielen. Bühnenbildnerin Es Devlin möchte mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und den überdimensionalen Spielkarten jenen Moment abbilden, in dem sich das Schicksal entscheidet. Eine Referenz an die Szene, in der Carmen durch Kartenlegen in ihre Zukunft blicken möchte.

„Die Seebühne der Bregenzer Festspiele ist eine Herausforderung und zugleich Traumaufgabe für einen Regisseur. In Carmen geht es um Schicksal aber auch um Freiheit. Diese Open-Air-Bühne ist der perfekte Ort für diese Themen“, erläutert Holten.

Neu am Dirigentenpult der Wiener Symphoniker und erstmals in Bregenz tätig ist der aus Italien stammende Antonino Fogliani. Als Zweitdirigent fungiert erneut Jordan de Souza.

3.000 kleine Carmen-Fans
Auf spielerische Art und mindestens genauso begeistert wie „die Großen“ auf der Seebühne, erlebten 3.000 Kinder bereits Ende Mai den Carmen-Stoff. Im Festspielhaus ging an drei Terminen die Mitmach-Oper Carmen – der Star im Zirkus Sevilla über die Bühne. Die Neuauflage einer solchen Veranstaltung ist für Frühjahr 2020 vorgesehen.

In den Sommern 2019 und 2020 zeigt das Sommerfestival Giuseppe Verdis Rigoletto auf der Seebühne, 2021 und 2022 folgt Giacomo Puccinis Madame Butterfly. Insgesamt haben die Bregenzer Festspiele für die 80 Veranstaltungen des diesjährigen 73. Festspielsommers 224.000 Karten aufgelegt.

Bregenzer Festspiele, Pressetag. Beatrice Cenci:Wolfgang Stefan Schwaiger, Johannes Erath, Elisabeth Sobotka, Johannes Debus, Dshamilja Kaiser, Axel Renner. Foto © Bregenzer Festspiele / Lisa Mathis

Beatrice Cenci: Erstmals mit deutschem Text
Sündhafte Opulenz, Machtmissbrauch, ein exorbitant hoher Ablass, um die Gunst des Papstes zu sichern. Rom am Ende des 16. Jahrhunderts. Patriziertochter Beatrice Cenci plant den Vatermord als vermeintlichen Ausweg aus dem skrupellosen Treiben und büßt mit ihrer Stiefmutter Lucrezia vor der Engelsburg mit ihrer Enthauptung.

Im Festspielhaus inszeniert Johannes Erath Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt. Die 1949/50 geschriebene und 1988 in London uraufgeführte Oper um menschliche Gewalt und kirchliche Korruption wird erstmals in der vom Komponisten stammenden deutschen Textfassung gezeigt. Es gehe jedoch nicht vor allem um Kirchenkritik, sondern „um Machtmissbrauch generell und die Tatsache, dass in einer Welt, in der wir niemandem mehr trauen können, unter Umständen der Glaube wieder ein großes Thema wird“, erläutert Erath. Der 1975 in Rottweil (Deutschland) geborene Regisseur zeichnete 2016 für die Regie von Make no noise auf der Werkstattbühne der Bregenzer Festspiele verantwortlich. Johannes Debus dirigiert die Wiener Symphoniker.

Berthold Goldschmidt gewann mit der Oper einen Wettbewerb, die versprochene Aufführung kam aber nicht zustande. Der 1903 in Hamburg geborene Komponist floh 1935 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland nach London, wo er 1996 starb.

„Die Kirche baute voluminös“
Das Bühnenbild wird von einer monumentalen, kreisrunden Öffnung dominiert, die nahezu die vollständige Bühnenbreite- und höhe einnimmt, unten abgeschnitten ist und einen dreidimensionalen Raum schafft. Eine Art liegendes und unten abgeflachtes Rohr, düster-dunkelgrau, aus mehreren Scheiben bestehend, die sich unabhängig voneinander verschieben lassen. „Die Kirche baute groß und voluminös, der Mensch fühlt sich darin klein. Aber auch den Buchstaben Omega kann man aus der Skulptur ableiten“, erläutert Erath Assoziationen zum Bühnenbild von Katrin Connan.

Die Österreichische Erstaufführung ist am Abend des Festspieleröffnungstages. Es folgen zwei weitere Aufführungen.

Carmen-Kulisse: Neuer Online-Röntgenblick
Mit einem vor wenigen Monaten geschaffenen Online-Röntgenblick lassen die Bregenzer Festspiele tief ins Innere der Carmen-Kulisse blicken und zeigen Dinge, die für das Auge normalerweise verborgen bleiben. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Mehr Infos unter www.bregenzerfestspiele.com.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets und Informationen unter www.bregenzerfestspiele.com sowie Telefon 0043 5574 4076.

Quelle: Bregenzer Festspiele

Radolfzell lockt Naturfans und Genießer

#radolfzell #untersee

Die drittgrößte Bodenseestadt ist umgeben von intakter Natur

Radolfzell lockt Naturfans und Genießer

Rundherum Seelandschaft, Schutzgebiete, Ried und Wälder – und mittendrin: eine quirlige Stadt mit langer Vergangenheit.

Die Natur spielt in Radolfzell, der drittgrößten Stadt der Seeregion und laut Spiegel heimlichen „Umwelthauptstadt Deutschlands“, seit Jahrzehnten eine große Rolle. Mehrere Umweltorganisationen haben hier ihren Sitz und nur wenige Gehminuten von der lebendigen Altstadt entfernt findet sich auf der Halbinsel Mettnau eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes.

Geschäftig geht es in der historischen Altstadt rund um das Münster zu. Besonders an den Markttagen pulsiert hier das Leben. Einzigartig: der Radolfzeller Abendmarkt, der in den Sommermonaten immer donnerstags stattfindet. Bei Wein, Dünnele oder Fischspezialitäten schlemmt man sich beim Einkauf durch die Spezialitäten der Region.

Wer aufs Wasser möchte, kann sich an der Radolfzeller Hafenmole auf der Solarfähre Helio einschiffen oder einen Ausflug mit dem Kursschiff unternehmen. Beides perfekte Aussichtsposten für weite Blicke über den See bis zur nahen Alpenkette. Wer lieber festen Boden unter den Füßen fühlt, kutschiert mit dem Regionalzug in wenigen Minuten Richtung Konstanz, Singen oder Überlingen.

Die sechs Ortsteile Markelfingen, Güttingen, Böhringen, Möggingen, Liggeringen, Stahringen rund um Radolfzell sind perfekte Ausgangspunkte für Wanderungen, etwa zu den kleinen Seen, die ebenfalls auf Radolfzeller Gemarkung liegen. Vier Rundwanderwege sind zwischen einzelnen Ortsteilen geplant. Die erste der so genannten „Radolfzeller Runden“ eröffnet im September am Mindelsee. Hier begeht der BUND außerdem 2018 ein Jubiläum mit vielen Veranstaltungen sowie besonderen Exkursions- und Führungsangeboten: Seit 80 Jahren steht der nur zwei Kilometer vom Bodensee entfernte, nacheiszeitliche Moorsee unter Naturschutz. Ein großes Fest findet aus diesem Anlass am 16. September im BUND-Naturschutzzentrum in Möggingen statt.

Das älteste Naturschutzgebiete des Landes. Nur wenige Gehminuten von der lebendigen Altstadt entfernt findet sich auf der Halbinsel Mettnau eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes. Bildnachweis: Achim Mende

In Radolfzell wird immer wieder intensiv und gerne gefeiert. Höhepunkt im Festkalender ist das traditionsreiche Hausherrenfest, das dieses Jahr von Freitag, den 13. bis Montag, 16. Juli stattfindet. Ein herrliches Fotomotiv ist am Festmontag die Ankunft der Mooser Wasserprozession: In blumengeschmückten Booten rudern die Einwohner von Moos seit 1797 jährlich zum Dank für die Erlösung von einer schrecklichen Rinderpest über den See nach Radolfzell. Erst in der zweiten Auflage findet 2018 das „Dîner en blanc“ statt. Hunderte weiß gewandete Gäste nehmen dazu am 18. August 2018 auf der Radolfzeller Hafenmole an einer langen, weiß eingedeckten Tafel Platz. Nur Sonnenuntergang und See sorgen an diesem Abend dann für orange-gold-blaue Farbakzente…

Mehr Informationen: Tourismus- und Stadtmarketing Radolfzell GmbH, Bahnhofplatz 2, D-78315 Radolfzell, info@radolfzell-tourismus.de, +49 (0)7732 – 81-500, www.radolfzell-tourismus.de.

3 Gastro-Locations direkt am See
Strandcafe Mettnau: Modernes Lokal mit Seeblick, Terrasse und eigenem Steg. Strandbadstraße 102, 78315 Radolfzell am Bodensee, geöffnet Mo-So von 11-23 Uhr, Tel.: +49 7732 1650, www.strandcafe-mettnau.de

Biergarten des Bora HotSpa Resorts: Herrlich auf einem Wiesengrundstück direkt am See gelegen mit leichten Salaten, frischen Snacks und bayerischen Biergartenspezialitäten. Karl-Wolf-Str. 35, 78315 Radolfzell, geöffnet Do-So 11-21 Uhr (bei guter Witterung), Tel. +49 7732 950 400. www.bora-hotsparesort.de

Seebar am Konzertsegel: Beachbar und Biergarten direkt am See. Karl-Wolf-Str. 1, Uferpromenade, 78315 Radolfzell am Bodensee, geöffnet Mo-So bei freundlichen Temperaturen von 10-01 Uhr (März bis Oktober), Tel: +49 7732 943088, www.seebar-radolfzell.de

Veranstaltungstipp
13. bis 16. Juli 2018: Hausherrenfest
Das traditionelle Hausherrenfest ehrt alljährlich die drei Stadtpatrone von Radolfzell. Das einst rein christliche Fest hat sich im Laufe der Zeit zu einem großen Stadtfest gewandelt. Am Sonntag, den 15. Juli locken unter anderem ein großes Feuerwerk (Beginn ca. 22.50 Uhr), Konzerte und ein buntes Kinderprogramm. Einer der Höhepunkte ist die Mooser Wasserprozession, für die man aber früh aufstehen muss. Die reich geschmückten Boote kommen nämlich bereits um 8 Uhr morgens an der Radolfzeller Schiffslände an.

18. August 2018: „Dîner en blanc“
An einer weiß gedeckten langen Tafel nehmen weiß gewandete Gäste Platz. Essen und Getränke haben sie dabei und feiern entweder zusammen mit Freunden oder mit den Gästen, die zufällig neben ihnen sitzen. Sitzplatzticket: 5 Euro, erhältlich bei der Tourist-Information Radolfzell. Bei schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus, der Ticketpreis wird dann erstattetj.

16. September 2018: Jubiläumsfest 80 Jahre Naturschutzgebiet Mindelsee
Bei besonderen Jubiläumsaktionen können Naturliebhaber in diesem Jahr den „Schatz am Mindelsee“ heben. Denn vor 80 Jahren, am 15. August 1938, wurde der nacheiszeitliche Moorsee auf Radolfzeller Gemarkung unter Naturschutz gestellt. Höhepunkt des Jahres ist ein großes Jubiläumsfest am 16. September mit buntem Programm im Mögginger Naturschutzzentrum.